Rasenkantensteine setzen & einbetonieren | MietWerk Saar

Rasenkantensteine setzen:

So haben wir Rasen und Gartenweg getrennt

Bei unserem aktuellen Gartenprojekt soll neben der Rasenfläche zukünftig ein neuer Weg entstehen. Damit beide Bereiche sauber voneinander getrennt sind, haben wir als ersten Schritt Rasenkantensteine gesetzt und einbetoniert.

Wir haben dafür 25 cm hohe Rasenkantensteine verwendet, einen Unterbau aus Frostschutzschotter hergestellt und die Steine anschließend in Beton gesetzt. Hier zeigen wir dir Schritt für Schritt, wie wir bei unserem Projekt vorgegangen sind und welche Werkzeuge wir dafür verwendet haben.

Warum wir die Rasenkantensteine gesetzt haben

Die Rasenkantensteine sollen bei uns die dauerhafte Trennung zwischen der vorhandenen Rasenfläche und dem zukünftigen Gartenweg bilden.

Bevor wir mit dem eigentlichen Aufbau des Weges beginnen können, wollten wir deshalb zunächst eine gerade und stabile Begrenzung herstellen. Gleichzeitig gibt uns die fertige Rasenkante später eine klare Höhe vor, an der wir uns beim weiteren Aufbau des Weges orientieren können.

So haben wir unsere Rasenkantensteine gesetzt

Statt einfach neuen Rasensamen auf die vorhandenen kahlen Stellen zu streuen, wollen wir die Rasenfläche diesmal gründlich vorbereiten. Dabei soll der noch vorhandene Rasen erhalten bleiben und die Nachsaat möglichst gute Bedingungen bekommen.

1. Verlauf und Höhe festlegen

Bevor wir mit dem Ausheben begonnen haben, haben wir zunächst festgelegt, wo die Rasenkante verlaufen und auf welcher Höhe die Oberkante der Steine später liegen soll.

Die Höhe haben wir ausgemessen und dabei bereits berücksichtigt, wie die angrenzende Rasenfläche und der zukünftige Weg später aussehen sollen.

2. Rasenkante abstechen und Erde ausheben

Anschließend haben wir den Verlauf der Rasenkante abgestochen und das vorhandene Erdmaterial entfernt.

Da der Boden bei uns an dieser Stelle ziemlich verdichtet war, war das mit der Schaufel allein nicht überall möglich. Deshalb haben wir den Boden zunächst mit einer Spitzhacke gelockert und das gelöste Erdmaterial anschließend mit der Schaufel aus dem Graben genommen.

Unsere verwendeten Rasenkantensteine haben eine Höhe von 25 cm. Beim Ausheben mussten wir deshalb zusätzlich genügend Platz für den Unterbau und das spätere Betonbett berücksichtigen.

3. Schnur für Verlauf und Höhe spannen

Nachdem der Graben vorbereitet war, haben wir Eisenstäbe gesetzt und daran eine Richtschnur gespannt.

Die Schnur haben wir sowohl auf den gewünschten Verlauf als auch auf die geplante Höhe der Rasenkantensteine ausgerichtet.

Dadurch hatten wir beim späteren Setzen der einzelnen Steine eine feste Orientierung und konnten immer wieder kontrollieren, ob Verlauf und Höhe stimmen.

4. Frostschutzschotter einbringen

Als Unterbau haben wir Frostschutzschotter in den ausgehobenen Graben eingebracht.

Für klassische Randsteine werden häufig ungefähr 10 cm verdichtete Frostschutzschicht als Orientierung verwendet. Wie stark der Unterbau tatsächlich ausgeführt werden sollte, hängt allerdings unter anderem vom vorhandenen Boden und der späteren Belastung ab.

Deshalb sollte man den notwendigen Aufbau immer an das eigene Projekt anpassen.

5. Frostschutz mit dem Handstampfer verdichten

Nachdem der Frostschutz gleichmäßig verteilt war, haben wir ihn gründlich verdichtet.

Dafür haben wir unseren 11-kg-Handstampfer verwendet. Gerade für den schmalen Graben der Rasenkante war der Handstampfer für uns eine praktische Lösung, um den Frostschutz lagenweise fest zu verdichten.

Ein stabiler Untergrund ist wichtig, damit sich die spätere Einfassung möglichst wenig setzt.

6. Rasenkantensteine auf Maß schneiden

Bevor die Steine gesetzt werden konnten, mussten wir einzelne Rasenkantensteine noch auf die benötigte Länge zuschneiden.

Dafür haben wir unseren 230-mm-Winkelschleifer (Flex) mit einer geeigneten Trennscheibe verwendet.

Das benötigte Maß haben wir zunächst auf dem Stein angezeichnet und den Rasenkantenstein anschließend entsprechend zugeschnitten.

Beim Trennen von Betonsteinen achten wir natürlich auf die notwendige Schutzausrüstung und eine für das Material geeignete Trennscheibe.

7. Betonbett herstellen

Nachdem der Untergrund vorbereitet war, haben wir das Betonbett hergestellt.

Bei unserem Projekt verwenden wir dafür den Probau Garten- und Landschaftsbaubeton. Den Beton haben wir nach Herstellerangaben mit Wasser angemischt. Dafür kam unser 1.800-W-Handrührwerk mit passendem Rührquirl zum Einsatz.

Gerade wenn mehrere Mischungen benötigt werden, erleichtert ein Rührwerk das gleichmäßige Anmischen des Betons deutlich.

Anschließend haben wir den Beton auf dem verdichteten Frostschutz als Bett für die Rasenkantensteine eingebracht. In das noch frische Betonbett konnten wir die Steine setzen und anschließend in Höhe und Lage ausrichten.

8. Rasenkantensteine ins Betonbett setzen

Jetzt konnten wir die vorbereiteten Rasenkantensteine in das frische Betonbett setzen.

Dabei haben wir uns an der zuvor gespannten Schnur orientiert. Jeden Stein haben wir einzeln auf die richtige Höhe gebracht und zusätzlich mit der Wasserwaage kontrolliert und ausgerichtet.

So entstand nach und nach eine gerade Rasenkante entlang des zukünftigen Weges.

9. Rückenstütze aus Beton herstellen

Nachdem die Rasenkantensteine richtig ausgerichtet waren, haben wir den Beton seitlich an den Steinen hochgezogen.

Dadurch entsteht eine Rückenstütze, die den Randsteinen zusätzlichen seitlichen Halt gibt und verhindert, dass sie sich später verschieben.

Wichtig war für uns, die Ausrichtung dabei noch einmal zu kontrollieren, bevor der Beton aushärtet.

10. Beton aushärten lassen

Nach dem Setzen heißt es zunächst warten. Der Beton muss ausreichend aushärten, bevor die Einfassung stärker belastet oder der angrenzende Bereich weiter aufgebaut wird.

Wie lange das dauert und wann weitergearbeitet werden kann, richtet sich unter anderem nach dem verwendeten Beton und den jeweiligen Herstellerangaben.

Welches Material haben wir verwendet?

Für unsere Rasenkante haben wir im Wesentlichen drei Materialien benötigt:

25 cm hohe Rasenkantensteine
Sie bilden die eigentliche Trennung zwischen Rasenfläche und zukünftigem Gartenweg.

Frostschutzschotter
Er dient als tragfähiger und verdichteter Unterbau unter dem Betonbett.

Probau Garten- und Landschaftsbaubeton
Diesen haben wir sowohl für das Bett der Rasenkantensteine als auch für die seitliche Stabilisierung verwendet.

Welche Werkzeuge haben wir verwendet?

Neben Spitzhacke, Schaufel, Schnur und Wasserwaage kamen bei unserem Projekt auch zwei Werkzeuge aus dem Sortiment von MietWerk Saar zum Einsatz.

Handstampfer

Mit unserem 11-kg-Handstampfer haben wir den Frostschutzschotter im ausgehobenen Graben verdichtet.

Gerade bei schmalen Bereichen, in denen größere Verdichtungsgeräte nicht unbedingt notwendig oder praktisch sind, lässt sich damit der Untergrund gut von Hand bearbeiten.

230-mm-Winkelschleifer

Zum Zuschneiden der Rasenkantensteine haben wir unseren 230-mm-Winkelschleifer verwendet.

Damit konnten wir die benötigten Steine passend auf Maß schneiden, bevor sie in das Betonbett gesetzt wurden.

Handrührwerk

Zum Anmischen des Garten- und Landschaftsbaubetons haben wir unser 1.800-W-Handrührwerk verwendet.

Damit lässt sich der Beton direkt vor Ort portionsweise anmischen und anschließend für das Betonbett und die Rückenstütze verarbeiten.

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