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Rasen erneuern: Schritt für Schritt zum neuen Traumrasen

Ein dichter, grüner und widerstandsfähiger Rasen – wer wünscht sich das nicht? Doch mit der Zeit können Moos, Rasenfilz, verdichtete Böden und trockene Sommer dem Rasen ordentlich zusetzen.

Wir von Mietwerk Saar haben uns deshalb entschieden, unsere rund 300 m² große Rasenfläche umfassend zu überarbeiten. Unser Ziel: eine neue, trockenheitsverträglichere Rasensorte etablieren und gleichzeitig die Bodenbedingungen verbessern.

In unserer Reelreihe haben wir euch bei den einzelnen Arbeitsschritten mitgenommen. Hier zeigen wir euch noch einmal Schritt für Schritt, wie wir vorgegangen sind, warum wir uns für die jeweiligen Maßnahmen entschieden haben und welche Geräte zum Einsatz kamen.

1. Rasen mähen – die Grundlage schaffen

Bevor es mit der eigentlichen Rasenrenovierung losging, haben wir unseren bestehenden Rasen zunächst kurz gemäht.

Dadurch konnten die nachfolgenden Geräte besser arbeiten und wir hatten einen besseren Zugang zur Grasnarbe. Das Schnittgut haben wir anschließend entfernt.

2. Vertikutieren – Moos und Rasenfilz entfernen

Im nächsten Schritt kam unser FUXTEC Benzin-Vertikutierer FX-BV240 zum Einsatz.

Beim Vertikutieren wird die Grasnarbe mit rotierenden Messern leicht angeritzt. Dabei werden Moos, abgestorbene Pflanzenreste und Rasenfilz gelöst.

Das ist besonders wichtig, weil eine dicke Rasenfilzschicht verhindern kann, dass Wasser und Luft ausreichend an den Boden gelangen. Nach dem Vertikutieren haben wir das herausgelöste Material vollständig entfernt.

Unser Tipp: Die Messer sollten nur leicht in die Bodenoberfläche eindringen. Zu tiefes Vertikutieren kann den bestehenden Rasen unnötig schädigen.

3. Aerifizieren – dem Boden wieder Luft geben

Anschließend haben wir unsere Rasenfläche aerifiziert.

Gerade bei stark beanspruchten Rasenflächen kann sich der Boden mit der Zeit verdichten. Dadurch wird es für Wasser, Luft und Wurzeln schwieriger, in tiefere Bodenschichten vorzudringen. Beim Aerifizieren werden kleine Löcher in den Boden eingebracht. Das verbessert die Belüftung und kann das Eindringen von Wasser erleichtern.

Unser Ziel war es, die Bedingungen für ein gesundes und kräftiges Wurzelwachstum zu verbessern. Hier geht es zu unserem Hand-Aerifizierer.

4. Sanden – die Bodenstruktur verbessern

Nach dem Aerifizieren haben wir Rheinsand auf unserer Rasenfläche verteilt und mit einem Rasenrakel eingearbeitet.Warum haben wir uns dafür entschieden?

Geeigneter Sand kann insbesondere bei schweren Böden dazu beitragen, die Wasser- und Luftführung zu verbessern. Durch die zuvor entstandenen Löcher kann der Sand auch in tiefere Bereiche gelangen. Wichtig ist allerdings, dass die Körnung zum vorhandenen Boden passt. Nicht jeder Sand ist für jede Rasenfläche geeignet.

Für das gleichmäßige Verteilen haben wir unseren Rasenrakel verwendet. Damit ließ sich der Sand gut über die gesamte Fläche ziehen.

5. Nachsäen – eine neue Rasensorte etablieren

Nachdem der Boden vorbereitet war, ging es an die Nachsaat.

Wir wollten bewusst eine andere Rasensorte auf unserer Fläche etablieren, die besser mit trockenen und sonnigen Bedingungen zurechtkommt.

Unsere Wahl fiel auf den ProSementis Trockenrasen PS-43. Diese Saatgutmischung ist speziell für trockene und sonnige Standorte entwickelt worden. Sie soll einen dichten, dunkelgrünen und widerstandsfähigen Rasen ermöglichen.

Gerade mit Blick auf zunehmend trockene Sommer möchten wir unseren Rasen langfristig besser auf solche Bedingungen vorbereiten.

Zusätzlich: Starterdünger für die jungen Gräser

Neben dem Saatgut haben wir einen Starterdünger mit der NPK-Zusammensetzung 10-15-10 verwendet. Dieser enthält Stickstoff, Phosphat und Kalium. Die Nährstoffe unterstützen verschiedene Wachstumsprozesse, wobei Phosphor unter anderem für die Wurzelentwicklung wichtig ist.

Zum gleichmäßigen Ausbringen von Saatgut und Dünger kam unser Einhell GE-US 18 Li Akku-Universalstreuer zum Einsatz.

6. Rasenerde verteilen – optimale Bedingungen für die Keimung

Nach der Aussaat haben wir eine dünne Schicht Rasenerde aufgebracht.

Dafür haben wir unsere Kompostwalze verwendet. Durch die siebartige Trommel wird das Material beim Rollen fein und gleichmäßig verteilt.

Die Rasenerde soll die Samen leicht bedecken, den Bodenkontakt verbessern und dabei helfen, die Feuchtigkeit im Saatbett zu halten. Wichtig ist, die Samen nicht unter einer zu dicken Erdschicht zu begraben.

7. Rasen anwalzen & Wässern – für guten Bodenkontakt sorgen

Im letzten Arbeitsschritt haben wir die gesamte Fläche mit unserer Rasenwalze bearbeitet.

Durch das vorsichtige Anwalzen werden die Rasensamen leicht angedrückt. Dadurch verbessert sich der Kontakt zwischen Saatgut und Boden – eine wichtige Voraussetzung für die Keimung.

Dabei sollte die Walze nicht unnötig schwer sein, damit der Boden nicht erneut verdichtet wird.

8. Bewässerung und Pflege – jetzt heißt es warten

Nach der ganzen Arbeit ist Geduld gefragt. Damit die Rasensamen erfolgreich keimen können, muss die oberste Bodenschicht gleichmäßig feucht gehalten werden.

Gerade in den ersten Wochen ist es wichtig, ein Austrocknen zu vermeiden. Gleichzeitig sollte nicht so stark gewässert werden, dass die Samen weggespült werden.

Sobald sich die neuen Gräser ausreichend entwickelt haben, kann der erste vorsichtige Rasenschnitt erfolgen.

Welche Geräte haben wir verwendet?

Für unsere Rasenrenovierung kamen verschiedene Geräte zum Einsatz:

FUXTEC Benzin-Vertikutierer, Hand-Aerifizierer, Rasenrakel, Akku-Universalstreuer, Kompostwalze, Rasenwalze

Das Gute daran: Viele dieser Geräte könnt ihr bei Mietwerk Saar ganz unkompliziert mieten.

Unser RasenStart-Paket

Damit ihr nicht jedes Gerät einzeln ausleihen müsst, haben wir unser RasenStart-Paket zusammengestellt. Das Paket enthält eine Rasenwalze, einen Rasenrakel, eine Kompostwalze sowie unseren Einhell Akku-Universalstreuer inklusive Akku und Ladegerät.

20 € pro Tag oder 50 € für ein Wochenende. Hier geht es zum Paket: Rasenstart

Weitere Geräte wie unseren Vertikutierer oder Hand-Aerifizierer könnt ihr bei Bedarf zusätzlich mieten.

Unser Fazit: Die richtige Vorbereitung macht den Unterschied

Unsere Rasenrenovierung hat gezeigt, wie viele einzelne Arbeitsschritte hinter der Überarbeitung einer Rasenfläche stecken. Wir haben uns bewusst dafür entschieden, nicht einfach nur neue Rasensamen auszubringen, sondern auch die Bodenbedingungen zu verbessern. Ob sich der Aufwand gelohnt hat und wie sich unsere neue Rasensorte entwickelt, werden die kommenden Wochen und Monate zeigen.

Natürlich benötigt nicht jede Rasenfläche alle beschriebenen Maßnahmen. Entscheidend sind immer der Zustand des bestehenden Rasens und die jeweiligen Bodenverhältnisse.

Ihr plant ebenfalls, euren Rasen zu erneuern?

Dann schaut gerne bei Mietwerk Saar vorbei. Wir bieten euch die passenden Geräte für eure Gartenprojekte – zu fairen Mietpreisen und mit persönlicher Beratung. Über uns

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